Stuttgart

Sie finden unsere Gruppe auch auf Facebook unter OMAS GEGEN RECHTS Stuttgart. Wir haben zur Zeit 83 Mitglieder.

Sie erreichen uns per Mail: stuttgart@omas-gegen-rechts.org

Unsere regelmäßigen Treffen finden jeweils am 3. Donnerstag des Monats statt, um 19:00 Uhr im Forum 3, Gymnasiumstraße 21. in Stuttgart.


Die ursprüngliche Initiative kommt von Monika Salzer aus Österreich. Sie hat OMAS GEGEN RECHTS im November 2017 als Antwort auf die politische Entwicklung in Europa im Allgemeinen und für Österreich im Besonderen, gegründet.

Wir sind ein zivilgesellschaftlich und überparteilich organisierter Verein, der sich in den politischen Diskurs einmischt.


Wir OMAS gehen auf die Straße und erheben unsere Stimme, weil wir in Sorge um unsere demokratische Zukunft sind. Es geht uns darum, all dem Hass und der Hetze etwas entgegen zu setzen.Wir Älteren, Männer und Frauen , müssen der Ausgrenzung und der Diskriminierung von Minderheiten entschlossen gegenüber treten. Wir müssen deutlich machen, dass Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Frauenfeindlichkeit und Homophobie keinen Platz in unserer Gesellschaft haben dürfen.

in Deutschland existiert die Gruppe „OMAS GEGEN RECHTS“ seit dem 27.01.2018. Die initiative dazu kam von Anna Ohnweiler aus Nagold und Gerda Smorra aus Bremen. Zwischenzeitlich sind wir ein eingetragener Verein:


OMAS GEGEN RECHTS DEUTSCHLAND e.V.


Zur Zeit des Nationalsozialismus haben zu Viele geschwiegen, sich faschistischem Gedankengut nicht entschlossen entgegengestellt . Die Generation der OMAS, die in der Nachkriegszeit aufgewachsen ist, hat diese Zeit als eine bleierne Zeit erlebt. Eine Zeit, in der Nazis ihre Karrieren stillschweigend fortsetzen konnten, eine Zeit, in der Homosexualität § 175 hieß und strafbar war. Heute können wir zeigen, dass wir aus dem Geschehenen gelernt haben. Wir können mit unseren Kindern und Enkeln darüber reden, diskutieren, was passiert, wenn die Mehrheit zu Rechtspopulismus und Völkischem Gehabe schweigt, wenn zu viele denken, „so schlimm wird es nicht werden“.

OMAS können hier Bindeglied sein zwischen der oftmals sprachlosen, schweigenden Generation unserer Eltern und Großeltern und der Generation unserer Kinder und Enkel.


OMAS GEGEN RECHTS sehen ihre Verantwortung darin, aufmerksam zu sein, Zivilcourage zu zeigen, sich so zu verhalten, dass sie den „Stillen“ zeigen:– Omas mögen alt sein, schweigen werden sie nicht.
Dies tun wir durch Teilnahme an vielen Demos und Veranstaltungen, durch aktive Mitarbeit und Mitgestaltung von Projekten gegen rechts.

Immer öfter erleben wir, dass Sprache wie eine Waffe gebraucht und damit zur Bedrohung wird. OMAS GEGEN RECHTS sprechen gegen aggressive Parolen, gegen Verrohung, gegen eine diffamierende Sprache. Die Würde des Menschen spiegelt sich auch im verbalen Umgang miteinander wider und diese verbale Achtung und Achtsamkeit wollen wir bewahren.
Achtsam sein gegen Verleumdung, gegen Verunglimpfung der Sprache, dies gilt im familiären Raum, im Freundeskreis und bei Begegnungen mit Anderen.


Wir wünschen uns, dass wir in einem demokratischen Land leben, in dem gleiche Rechte für alle gelten, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer Religion, ihrer Nationalität. Wir wünschen uns, dass wir in einem Land leben, in dem die Meinungsfreiheit ein hohes Gut ist und bleibt, ein Land, in dem die Menschenrechte eingehalten werden.
Wir stehen dafür, dass Heimat ein schützendes Haus für alle bedeutet und wir gerne in dieser unserer Heimat leben.
Dafür gehen OMAS GEGEN RECHTS auf die Straße und mischen sich ein.